Satzung der DJK Vierlinden 1928 e.V.

§ 1 Name und Wesen

1. Der Sportverein führt den Namen ,,DJK Vierlinden1928 e.V."

Er ist gegründet im Februar 1946 als Rechtsnachfolger des 1928 gegründeten und im Jahre 1934 durch die NS-Behörde aufgelösten Vereins ,,DJK -Adler Vierlinden".

Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied des DJK-Sportverbandes Deutsche Jugendkraft, des katholischen Bundesverbandes für Leistungs- und Breitensport.
Er untersteht dessen Satzung und Ordnungen. Diese Vereinssatzung unterliegt der Genehmigung des DJK-Bundesverbandes.

3. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen durch die Mitgliedschaft beim Westdeutschen Fußballverband, Rheinischen Turnerbund, Westdeutschen Leichtathletikverband, Westdeutschen Volleyballverband und Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen. Er steht damit zugleich in dessen Ordnungen zu gleichen Rechten und Pflichten.

4. Der Verein führt die DJK-Zeichen und das DJK-Banner. Seine Farben sind "schwarz-gelb".

 

§ 2 Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein hat seinen Sitz in Duisburg-Walsum, Pfarrei St. Elisabeth (Vierlinden).

2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts ,"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO) vom 1.1.1977.


2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere durch die Errichtung von Sportanlagen, und sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege.

4. Zweck des Vereins ist weiterhin, sich um die außersportliche Freizeitgestaltung zu bemühen und sich als Bildungsgemeinschaft für seine Mitglieder zu verstehen.

5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden, ebenso etwaige Überschüsse.
Die Mitglieder erhalten in der Regel keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Tätigkeiten im Dienst des Vereins dürfen nach Maßgabe eines Vorstandsbeschlusses vergütet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

6. Der Verein fördert die Jugendarbeit, wobei er anerkennt, dass die DJK-S p o r t j u g e n d Vierlinden 1928 e.V. sich selbständig führt und verwaltet und über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel entscheidet.

7. Den Mitgliedern der DJK-Sportjugend werden jugendgemäße Angebote gemacht für einen persönlichkeits- und sachgerechten Sport, für die Weiterbildung, Freizeitgestaltung und Geselligkeit.

8. Die Vereinsjugendordnung, die für die DJK-Sportjugend verbindlich ist, ist Bestandteil dieser Satzung.

§ 4 Ziele und Aufgaben

1. Der Verein will seinen Mitgliedern in den einzelnen Abteilungen und Sportarten sachgerechten Sport ermöglichen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen.

2. Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft.

3. Dazu dienen folgende Aufgaben:

3.1. Der Verein fördert den Leistungs- und Breitensport; er sorgt für die Bestellung geeigneter Übungsleiter und Übungsleiterinnen;
er sorgt für die notwendige Ausbildung aller Führungskräfte durch Teilnahme an Schulungskursen; er bietet Bildungsangelegenheiten an und fördert die Heranbildung des Führungsnachwuchses.

3.2. Er hält bildende Gemeinschaftsabende und fördert Freizeit und Geselligkeit;
er bemüht sich um die Erziehung und Bildung seiner Mitglieder zu verantwortungsbewußten Christen und Staatsbürgern, zur Achtung der Andersdenkenden und Wahrung der Würde des Einzelnen in einer freien, rechtsstaatlichen und demokratischen Lebensordnung.

3.3 Er sorgt für ausreichenden Versicherungsschutz und entsprechende Maßnahmen zur Unfallverhütung, sportärztliche Untersuchungen und Überwachungen sowie fachgerechte Erste-Hilfe-Ausbildung.

3.4. Er nimmt teil an den gemeinsamen Veranstaltungen, Konferenzen und Schulungen der DJK im Kreis-, Diözesan-, Landes- und Bundesverband und ist bemüht um Verbreitung und Auswertung des DJK-Schrifttums und anderer geeigneter Schriften.

3.5. Er arbeitet mit den örtlichen Sportvereinen in guter sportlicher Kameradschaft zusammen und ist bereit, Mitglieder für Führungsaufgaben im Sport zur Verfügung zu stellen.
Die Zusammenarbeit mit den deutschen Sportverbänden und den Sportvereinen hat zur Voraussetzung die parteipolitische Neutralität und die religiöse und weltanschauliche Toleranz.

3.6. Er ist bereit, Aufgaben in Kirche und Gesellschaft mitzutragen.

3.7. Die Sportpflege richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen des Amateursports. Ausnahmen regeln sich nach den Bestimmungen des betreffenden Fachverbandes im Einvernehmen mit dem DJK-Bundesverband.

§5 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Der Verein nimmt in ökumenischer Offenheit jeden als Mitglied auf, der die Ziele und Aufgaben der DJK anerkennt.

2. Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft:

2.1. Aktiver Mitgliedschaft

Mitglieder, die regelmäßig Sport treiben oder aktiv in der Führung tätig sind.

2.2. Passive Mitglieder

Mitglieder, die ohne sich regelmäßig am Sport zu beteiligen, bereit sind,

2.2.1. an den Veranstaltungen der DJK sich zu beteiligen,

2.2.2. die Aufgaben des Vereins zu fördern und

2.2.3. dazu einen regelmäßigen Beitrag zu leisten

2.3. Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben.

2.4. Förderer

die nur durch einen entsprechenden Beitrag die Zwecke des Vereins fördern wollen.

3. Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verein erfolgt durch schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vereinsvorstand.

Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (Eltern, Vormund) erforderlich.

4. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand.

 

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

1.1. mit dem Tod des Mitglieds,
1.2. durch freiwilligen Austritt,
1.5. durch Ausschluß aus dem Verein.

2. Der Austritt wird durch schriftliche Erklärung an den Vorstand zum jeweiligen Ende des Quartals wirksam, wenn die Abmeldung mindestens 2 Wochen vor Quartalsende beim Vorstand eingeht. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (Eltern, Vormund) erforderlich.

3. Über den Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein entscheidet der Vorstand.

Der Ausschluß hat zu erfolgen, wenn das Mitglied offenkundig und fortgesetzt gegen die satzungsgemäß geforderten Mitgliedsverpflichtungen verstößt. Vor der Beschlußfassung durch den Vorstand ist dem Mitglied innerhalb einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluß über den Ausschluß ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen.

Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an den Beirat zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat seit Zustellung des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingegangen sein. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.

Das Übrige regelt die Rechtsordnung.

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Rechte

1.1. Die Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr haben Stimm- und Wahlrecht.

1.2. Alle Mitglieder haben das Recht, der Mitgliederversammlung und dem Vorstand Anträge zu unterbreiten.

1.3. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

1.4. Alle Mitglieder haben das Recht, die Vereinsanlagen sowie Übungsstätten des Vereins unter Beachtung der Platzordnung und sonstigen Anordnungen zu benutzen.

1.5. Alle Mitglieder haben das Recht, das Vereinsheim unter Beachtung der Hausordnung zu benutzen.

1.6. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

1.7. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden nicht mehr als ihre etwa eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer etwa geleisteten Sacheinlagen zurück.

2. Pflichten

2.1. Teilnahme am Sport und Gemeinschaftsleben der DJK,

2.2. sich zu bemühen, im privaten und öffentlichen Bereich als Christ zu leben,

2.3. im Sport eine faire und kameradschaftliche Haltung zu zeigen,

2.4. die Satzungen und Ordnungen der DJK anzuerkennen,

2.5. die festgesetzten Beiträge zu entrichten,

2.6. das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,

2.7. die Pflichten gegenüber den Verbänden des deutschen Sports zu erfüllen.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Art und die Höhe des
Jahresbeitrages werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

2. Der Vorstand hat das Recht, nach pflichtgemäßen Ermessen den
Jahresbeitrag ganz oder teilweise auf begründeten Antrag zu erlassen, ihn zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen.

3. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

4. Zum 1. jeden Monats wird der jeweilige Monatsbeitrag fällig.

5. Der Jahresbeitrag wird um den 1/12 Anteil für jeden Monat gekürzt, den das Mitglied nicht Vereinsmitglied im Laufe eines Geschäftsjahres war.

 

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

1. Geschäftsführender Vorstand
2. Vereinsvorstand (erweiterter Vorstand)
3. Beirat
4. Mitgliederversammlung

 

§ 10 Geschäftsführender Vorstand

Zum geschäftsführenden Vorstand gehören:

1. der 1. Vorsitzende
2. zwei stellvertretende Vorsitzende
3. der geistliche Beirat
4. der Geschäftsführer und sein Stellvertreter
5. der Schatzmeister und sein Stellvertreter
6. die Jugendleitung
7. die Frauenwartin

§ 11 Vereinsvorstand (erweiterter Vorstand)

Zum Vereinsvorstand gehören:

1. der geschäftsführende Vorstand
2. die Abteilungsleiter und Abteilungsleiterinnen für die einzelnen Sportarten
3. der Sozialwart
4. der Pressewart
5. der Ehrenvorsitzende
6. die Frauenwartin und ihre Stellvertreterinnen

§ 12 Zuständigkeiten des Geschäftsführenden Vorstandes

Der geschäftsführende Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden, vertreten.

2. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;

3. Aufstellen eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, die Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes;

4. Abschluß und Kündigungen von Arbeitsverträgen;

5. Termingerechte Zahlungen der festgesetzten Beiträge an den Bundesverband, Diözesan- und Kreisverband sowie an die Fachverbände und an den Landessportbund;

6. für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber dem Landessportbund und den Fachverbänden zu sorgen;

7. Geschäftsführende Vorstandsmitglieder haben ein Alleinverfügungsrecht über Beträge bis zu 100,00 DM (50,00 €).

 

§ 13 Zuständigkeiten des Vorstandes (erweiterter Vorstand)

1. Beschlußfassung über Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern.

2. Teilnahme an den gemeinsamen Veranstaltungen und Tagungen des Kreis-, Diözesan-, Landes- und Bundesverbandes.

3. Erfüllen der Beschlüsse der Organe des Bundesverbandes.

4. Beschlußfassung über alle Angelegenheiten, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

5. Bestätigung der Abteilungsleiter und Abteilungsleiterinnen sowie der Frauenwartin und deren Stellvertreterinnen nach den durchgeführten Abteilungswahlen.

6. Verhängen von Disziplinarmaßnahmen gemäß Rechtsordnung der DJK Vierlinden.

7. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§ 14 Zuständigkeiten des Beirats

1. Entscheidungen über Berufungen gegen die Disziplinarmaßnahmen des Vorstandes.

2. Schlichtungen bei Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern oder zwischen Vereinsmitgliedern und Vorstand nach Anrufung einer der Streitenden.
Eine Anrufung der ordentlichen Gerichte ist erst nach gescheitertem Schlichtungsversuch zulässig.

3. Das übrige regelt die Rechtsordnung.

 

§ 15 Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Aufgaben zuständig:

1. Wahl und Abberufung des Vorstandes

2. Bestätigung der Jugendleitung

3. Wahl des Beirates

4. Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren

5. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr

6. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

7. Entgegennahme des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes

8. Festsetzung der Art und der Höhe des Jahresbeitrages

9. Beschlußfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins

 

§ 16 Aufgaben des Geschäftsführenden Vorstandes

1. Vorsitzender

Repräsentation des Vereins nach innen und außen, Pflege der Beziehungen zu sportlichen und außersportlichen Organisationen, Vertragsverhandlungen mit Pächter, Angestellten, Lieferanten u.a., mit Trainern und Spielern, sonstige Vertragsverhandlungen i.V. mit Geschäftsführer und Schatzmeister, Vertretung des Vereins gerichtlich und außergerichtlich nach Satzung, Leitung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, Ehrungsangelegenheiten

2. stellvertretender Vorsitzender

Vertretung des 1 Vorsitzenden. Freizeitsportbeauftragter, vereinsrechtliche Fragen, Erstellen des Haushaltsplanes i.V. mit Schatzmeister, Erstellen und Führen des Inventarverzeichnisses, Ermittlung der Bilanzen und Erfolgsrechnung i.V. mit Schatzmeister, Werbemaßnahmen

3. stellvertretender Vorsitzender

Vertretung des 1. Vorsitzenden, Durchführung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen nach Vorstandsbeschluß, Überwachung notwendiger Reparaturen und Investitionen, Überwachung und Anweisung der Arbeiten auf dem Sportplatz und am Sportlerheim

4. Geistlicher Beirat

Erfüllung seiner Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, Bemühen um die religiöse Bildung und um die allgemeinen erzieherischen Aufgaben im Verein, seelsorglicher Dienst an den Vereinsmitgliedern

5. Geschäftsführer

Verhandlung und Schriftwechsel mit Verbänden und Behörden, Führen der Mitgliederkartei, Einladungen zu Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, Statistik führen, Aktenverwaltung, allgemeiner Schriftverkehr, Erstellen des Geschäftsberichtes, Vertragsverhandlungen mit finanziellen Auswirkungen i.V. mit dem 1. Vorsitzenden und Schatzmeister

6. stellv. Geschäftsführer (Sozialwart)

Mitgliederbetreuung, Versicherungsangelegenheiten, Sonderaktionen im sozialen Bereich nach Vorstandsbeschluß.

7. Schatzmeister

Erstellen des Haushaltsplanes einschl. der Einzelpläne für Abteilungen, Verwalten des Vereinsvermögens, Führen der Hauptkasse und des Kassenbuches, Überwachen der Zahlungseingänge und -ausgänge, Erstellen von Finanzierungsplänen, Ermitteln der Bilanzen und Erfolgsrechnung, Erstellen und Abgabe von Steuererklärungen, Vertragsverhandlungen mit finanzieller Auswirkung i.V. mit dem 1. Vorsitzenden und Geschäftsführer.

8. stellvertretender Schatzmeister

Einteilen der Kassenhelfer, Kartenabrechnungen mit den Platzkassierern, Abführen der Sportgroschen an Sporthilfe e.V., Mahnverfahren (Beitragswesen)

9. Jugendleitung


Aufgaben nach der Satzung der DJK-Sportjugend Vierlinden 1928 e.V.

Die vorstehenden Aufgaben werden durch Beschluß des geschäftsführenden Vorstandes ergänzt und verändert.

W a h l v e r f a h r e n

§ 17 Wahl des geschäftsführenden Vorstandes

1. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

2. Der Geistliche Beirat wird von der kirchlichen Stelle im Einvernehmen mit dem Vorstand bestellt.

3. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

4. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der geschäftsführende Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 18 Vorstandsmitglieder

1. Der Sozialwart und der Pressewart werden von der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

2. Die weiteren Vorstandsmitglieder (Abteilungsleiter und Abteilungsleiterinnen für die einzelnen Sportarten sowie die Frauenwartin und ihre Stellvertreterinnen) werden von ihren Abteilungen auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und vom Vorstand bestätigt. Die Mitgliederversammlung ist darüber zu unterrichten.

§ 19 Jugendleitung

Die Jugendleitung (Jugendleiter und Jugendleiterin) wird von den Mitgliedern der DJK-Sportjugend im Alter von 10 bis 18 Jahren gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

§ 20 Beirat

1. Der Beirat besteht aus 3 Mitgliedern und 1 Ersatzmitglied. Er wird auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt.

2. Jedes Mitglied des Beirats ist einzeln zu wählen.

3. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das dreißigste Lebensjahr vollendet haben und mindestens 10 Jahre Mitglied des Vereins sind.

4. Vorstandsmitglieder können nicht Mitglied des Beirats werden.

 

B e s c h l u ß f a s s u n g


§ 21 Vorstand

1. Der Vorstand tritt in der Regel jeden Monat zusammen. Er faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden.

2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er faßt alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

3 Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Es werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt. Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt.

4. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken in ein Beschlußbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter und vom Geschäftsführer zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefaßten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

5. Die vorstehenden Regelungen gelten auch für den geschäftsführenden Vorstand.

§ 22 Beirat

Soweit nicht bereits in der Satzung geregelt, gilt für die Tätigkeit und Beschlußfassung des Beirats die Rechtsordnung des Vereins DJK Vierlinden 1928 e.V. i.V. mit der Rechtsordnung des DJK-Bundesverbandes.

§ 23 Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung, dem der Vorstand und die über l6jährigen Mitglieder angehören, hat jedes Mitglied eine Stimme, das anwesend ist.

2. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen einzuberufen. Die Einladung kann auch öffentlich zugestellt werden durch:

2.1. Aushang im Vereinsheim und an der Kirche St. Elisabeth;

2.2. Bekanntmachung in den hiesigen Tageszeitungen (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Neue Ruhr Zeitung, Rheinische Post)

3. Anträge auf Änderung der Satzung und zu den Angelegenheiten, bei denen zur Beschlußfassung eine 3/4-Mehrheit erforderlich ist, müssen eine (1) Woche im voraus schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig wenn sie ordnungsgemäß eingeladen ist.

Bei Beschlußunfähigkeit ist der geschäftsführende Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier (4) Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

5. Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse, soweit nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit.

Zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszweckes ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln (3/4) der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

6. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Es werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt; Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt.

7. Die Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand erfolgen in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.


Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

8. Wählbar ist jedes volljährige Vereinsmitglied.

9. Die Jugendleitung sollte volljährig sein. Minderjährige, die beschränkt geschäftsfähig sind, bedürfen vor der Wahl der Einwilligung (vorherige Zustimmung) des gesetzlichen Vertreters.

10. Wahlen werden grundsätzlich in geheimer Abstimmung durchgeführt.
Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn diese beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt.

11. Das Vorschlagsrecht für die Wahlen haben

11.1. jedes Mitglied der Mitgliederversammlung und
11.2. der geschäftsführende Vorstand.

12. Die in einer Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Vorsitzenden, von den beiden stellvertretenden Vorsitzenden und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.

13. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse und sonstigen Medien beschließt die Mitgliederversammlung.

 

§ 24 Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.


Diese muß einberufen werden, wenn

1.1. das Interesse des Vereins es erfordert;

1.2. der Vorstand es mit einfacher Stimmenmehrheit beschließt oder

1.3. ein Viertel (1/4) der stimmberechtigten Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

2. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen der Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 25 Austritt

1. Der Austritt des Vereins aus dem Bundesverband kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt "Austritt" mit einer Frist von vierzehn (14) Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

2. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und dem Diözesanverband zu übersenden.

3. Der Austrittsbeschluß ist als Auszug aus dem Protokoll dem Kreis-, Diözesan- und Bundesverband mitzuteilen. Der Austritt wird erst rechtskräftig am Ende des Kalenderjahres.

4. Im Falle des Ausschlusses oder Austrittes des Vereins aus dem Bundesverband fallen Vermögenswerte, die dem Verein zum Zweck der Sportpflege vom Bundesverband, Bistum oder Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt wurden, an den Geber zurück zur weiteren Verwendung für die Sportpflege.

 

§ 26 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt ,,Auflösung" und mit einer Frist von vierzehn (14) Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

2. Sollte bei der ersten Versammlung nicht die erforderliche Hälfte der Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung schriftlich mit gleichen Fristen einzuberufen, die dann in jedem Fall beschlußfähig ist.

3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und dem Diözesanverband zu übersenden. Der Auflösungsbeschluß ( Auszug aus dem Protokoll ) ist dem Kreis-, Diözesan- und Bundesverband mitzuteilen.

4. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Pfarrgemeinde St. Elisabeth. Diese hat es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, und zwar für die Sportpflege, zu verwenden.

5. Mitglieder erhalten bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre etwa eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer etwa geleisteten Sacheinlagen zurück.

Vorstehender Satzungstext wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins DJK Vierlinden 1928 e.V. am 08. März 1985 zu DU-Walsum angenommen und mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt.